News RoboCup-Weltmeisterschaft
News RoboCup-Weltmeisterschaft
Fachthemenservice

Erfolgreich bei der Roboter-Fußballweltmeisterschaft

Zwei Schülerteams des Gymnasiums in Illertissen im Landkreis Neu-Ulm waren erfolgreich bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Leipzig: Das Ultimate Team der 8. Jahrgangsstufe ist der neue Weltmeister bei den 10-14 jährigen. Das Team newGeneration wurde bei den 15-19-jährigen im Superteam-Wettbewerb Dritter. Bei der Roboter-Technik wurden sie unterstützt von der Ihlemann AG.

Bestückung, Roboter, Robotik-WM
So sehen Weltmeister aus: Das Ultimate Team (links, weiße Shirts) wurde in der jüngeren Altersklasse RoboCup-Weltmeister. Rechts newGeneration in Anthrazit und Werner Kremer, Betreuer der Robotik AG

Angefangen hat alles in der fünften Klasse im Gymnasium, als sie in der Robotik AG gelernt haben, einen Roboter zu konstruieren. Anfangs waren es noch einfache Modelle aus Lego. Daraus hat das Team „newGeneration“ zwei fast perfekte Fußball spielende Roboter entwickelt. Die fünf Schüler des Teams waren mit ihren Fußballrobotern bereits Süddeutscher Meister und Viertplatzierte auf der Robotik-Weltmeisterschaft in Mexiko. Jetzt erreichten sie in der höheren Altersklasse in einem Feld von 22 Teams einen sehr guten achten Platz. Mit ihren Partnern Helli Afra (Iran), Lares (Südkorea) und Munako-Tsukuyomi (Japan) wurden sie Dritte im Superteam-Wettbewerb. Dort treten die Roboter von 3 Teams zusammen auf einem großen Spielfeld gegeneinander an. Für das Team war es der letzte Wettbewerb. Jetzt studieren alle im Bereich Elektrotechnik/Informatik.

Das Nachfolgerteam aus sechs Technik-interessierten Schülern des Gymnasiums aus der achten Klasse, das Ultimate Team, wurde in der Primärstufe der Junioren Weltmeister. Sie haben viel Zeit investiert und sich mehrmals in der Woche getroffen, um ihren Roboter weiterzuentwickeln. Im nächsten Jahr müssen sie ebenfalls in der höheren und anspruchsvolleren Altersklasse antreten.

Bestückung, Roboter, Platine Multinutzen
Ein Fertigungsnutzen für zwei Fotodioden Boden-Platinen zur Bestückung mit LEDs und Fotodioden zur Erkennung der Spielfeldmarkierungen sowie zehn nGX-Slave-Prozessor-Platinen zur Verwertung der Analogsensorwerte wie z. B. von den Ballsensoren.

Ihlemann ist Sponsor für das Leiterplattenmodul

Damit der Roboter den Fußball, das Spielfeld und vor allem das Tor erkennt, kommen 72 Sensoren zum Einsatz. Für die Erfassung der vielen Analogsensorwerte haben die Schüler ein Leiterplattenmodul entworfen und zunächst per Hand bestückt und gelötet. Mit dem Ergebnis ihrer Arbeit war das Team aber noch nicht zufrieden. Sie haben das Modul nochmals verbessert und Ihlemann hat die industrielle Bestückung übernommen.